
BIOGRAFIE
Kabarett
1994 gründe ich mit Gleichgesinnten das KABARETT OHNE ULF. Bis zum Jahr 2000 spielen wir fünf Programme u.a. JENSEITS VON EDEKA und VON WINDOWS VERWEHT. Letzteres hat mit Computern eigentlich gar nichts zu tun gehabt, wir fanden den Titel trotzdem toll. Seit 2002 bin ich als Solokabarettist aktiv mit den Programmen WARMBADETAG, ABGEFRÜHSTÜCKT, TOTALSCHADEN und STREIK IST GEIL!. Da die Gastspielanfragen glücklicherweise stetig zunehmen, ist es derzeit meine Hauptbeschäftigung. Weil alleine auf der Bühne stehen und durch die Lande fahren aber irgendwie autistisch macht, mache ich das immer wieder gerne mit Kollegen zusammen: Mit Martin Maier-Bode spiele ich seit 2001 das Fußballkabarettprogramm DOPPELPASS (www.fußballkabarett.de), mit ihm, Thilo Seibel und Lüder Wohlenberg spielen wir von 2007 bis 2009 ein regionales Sommerprogramm „Köln-Düsseldorfer – eine kabarettistische Friedensmission“ und seit 2009 gehöre ich zum erweiterten Team der SCHLACHTPLATTE – DIE JAHRESENDABRECHNUNG mit Robert Griess, Achim Konejung und Wolfgang Nitschke (www.schlacht-platte.de). Nachdem ich mit Kollege Jens Heinrich Claassen ein paar Jahre die Bühnentalkshow NEUTAG AM MONTAG präsentiert habe, produzieren wir derzeit in fast regelmäßigen Abständen unseren Kabarett-Monatsrückblick LAND IN SICHT.
Schauspiel
Nach zahlreichen Unterrichtsstunden an der Schule für Kunst und Theater in Neuss (www.altepost.de) und privatem Schauspielunterricht spiele ich von 1996 bis 2000 regelmäßig in den Produktionen des Theater am Schlachthof Neuss (www.tas-neuss.de). Außerdem bin ich mit dem Jugendtourneetheater NEUES TENDENZ THEATER mit dem Stück DIE WEISSE ROSE auf Tour (www.neuestendenztheater.de). Als Hans Scholl spiele ich knapp 150 Vorstellungen meist vormittags in Schulaulen, jedenfalls überall dort, wo Licht angeht. Manchmal auch ohne Licht, gespielt wird trotzdem. Von 2000 bis 2002 folgt eine Phase als festangestellter Schauspieler im deutschen Kulturbetrieb. Zuerst an der Landesbühne Niedersachsen-Nord in Wilhelmshaven (www.landesbuehne-nord.de) und danach am Kinder- und Jugendtheater des Theater Dortmund (www.theaterdo.de). 2003 und 2005 gastiere ich nochmals für jeweils ein Stück am TAS Neuss, sowie am Theater Dortmund.
Regie
Nachdem unser Ensemble KABARETT OHNE ULF durch meine Schauspieltätigkeiten zum Duo geschrumpft ist, betätigte ich mich dort als Regisseur, in selbiger Funktion stehe ich Martin Maier-Bode für seine Soloprogramme zur Seite, wie er auch für meine. 2002 führe ich Regie im NEUEN TENDENZ THEATER für das Stück DU BIST DAS VOLK!, ebenso inszeniere ich von 2005 bis 2010 insgesamt vier Kindermusicals für die Musikschule in Neuss auf der Bühne der dortigen Stadthalle. Am Ende stehen 120 Kinder auf der Bühne. Das es gelingt ist einzig und allein HOBI zu verdanken, dem Gott, nein, sagen wir es bescheidener, dem Messias der Neusser Kindermusik (www.hobi-online.de ). 2008 führe ich Regie bei dem Duo Harry Heib und Timo Bader, die sich mit dem Programm ABER BITTE MIT UDO durch die musikalische Hinterlassenschaft von Udo Jürgens feiern (www.aber-bitte-mit-udo.de ). Außerdem begleite ich Sabine Wiegand als „dat Rosi“ von der Regiebank zu ihrem Stück „Dat Rosi räumt auf (www.sabine-wiegand.de).
Autor
Anfangs stand ich mit auf der Bühne, mittlerweile bin ich bei der erfolgreichen KabarettKarnevalsShow STUNK IN NEUSS/STUNK IM ZAKK immer als Autor tätig. Außerdem schreibe ich für Sabine Wiegand und Harry Heib, wenn es gebraucht wird. Für das Theater am Schlachthof bin ich Mitautor des Stückes ROMEO UND JULIA IM MEERERHOF, sowie für das NEUE TENDENZ THEATER Mitautor für die Stücke DU BIST DA VOLK! Und DEUTSCHLAND FÜR ANFÄNGER. Seit 2008 habe ich eine monatliche Kolumne im Neusser Stattblatt (www.stattblatt-neuss.de ) und seit 2009 spielt das renommierte Kabarett-Theater DIE DISTEL regelmäßig Texte von mir. Eine Freude und Ehre zugleich (www.distel-berlin.de) .
Workshopleitung
Seit Beginn dieses Jahrtausends leite ich auch Workshops zum Thema Kabarett. Anfangs im regelmäßigen Semesterturnus an der Schule für Kunst und Theater in Neuss, später dann eher punktuell. Z.B. im Allegro Wuppertal, auf der Burg Fürsteneck oder bei der Kabarettakademie in Bad Kissingen. Für das Röntgenmuseum in Remscheid coache ich im Rahmen des Workshops „Schüler führen Schüler“ Schüler für ihre künftige Funktion als Museumsführer, und für das altehrwürdige Düsseldorfer Kom(m)ödchen leite ich derzeit eine Kabarett AG an einer Kooperationsschule.